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Mandlwand (Panoramastraße) Mühlbach am Hochkönig

Der zentrale Ausgangspunkt unseres Österreichurlaubes war für mehrere Tage das Hotel „Planaihof“ auf der ca. 1900m hohen Planai, dem Hausberg von Schladming. 

Schladming liegt in der Obersteiermark im oberen Ennstal an der Einmündung des Talbach in die Enns. Die Stadt wird umrahmt im Norden vom Dachsteingebirge und im Süden von den Niederen Tauern. Somit ist Schladming der zentrale „Skiurlaubs-“ Ort der Region Schladming-Dachstein und jährlicher Gastgeber des Weltcup Nachtslaloms sowie Austragungsort der FIS Alpinen Ski WM 2013. Aber auch Naturliebhaber und Wanderfreunde finden dort eine Menge zu entdecken und zu erleben. Das Schöne dabei ist, dass man als Urlaubsgast als kostenlose Zugabe zu einer Hotelbuchung eine Schladming-Dachstein Sommercard bekommt. Diese ermöglicht den kostenlosen bzw. ermäßigten Eintritt bei fast allen Sehenswürdigkeiten inklusive Bergbahnen und Freizeitangeboten in dieser Region.

 

Bevor wir uns an die Eroberung dieser alpinen Landschaften machten, legten wir an unserem Anreisetag noch eine Nacht Zwischenstopp  in dem Ortsteil „Au“ der Marktgemeide Lofer ein. Lofer liegt im Norden des Pinzgau in unmittelbarer Nähe von Bayern (im Norden) bzw. dem Berchtesgadener Land (im Osten).  Au bei Lofer ist eine kleine Ansammlung an Häusern, die fast noch alle die Namen der dortigen Bauernhöfe oder Bauernfamilien tragen. Also falls ihr in diesem Ort Urlaub machen wollt, fragt nicht nach Hausnummern (diese sind eher unbekannt oder zumindest aus unserer Sicht wahllos vergeben) sondern fragt nach dem Bauernhof. So durften wir im „Diatzbauer“ übernachten, dieser Hof gehört der Familie Schmiderer, die uns sehr freundlich und zuvorkommend umsorgt hat. 

Bei einem kleinen Spaziergang durch den Ort hatten wir eine gute Sicht auf die Loferer und Reither Steinberge und einen kleinen Einblick auf die Rafting-Künste einiger Urlauber, die sich in die den Ort durchfließende Saalach wagten.

 

Am nächsten Morgen, unserem ersten Urlaubstag, besuchten wir die Lamprechtshöhle, auch Lamprechtsofen genannt, im Nachbarort Sankt Martin bei Lofer.

Mit ihrer 35 km Gesamtausdehnung gehört die Lamprechtshöhle zu den größten Höhlensystemen Europas. Ein Teil der Höhle wurde für Besucher zugänglich gemacht und ausgebaut, der Forscherteil ist hingegen nur für geführte Gruppen zugänglich. Bei unserem Besuch gelangten wir über Wege, Treppen, Stege und Tunnels immer tiefer in eine beeindruckende Welt, die in einer großen Halle, der Stainerhalle, mit mehreren Emporen endete. Von diesen Plattformen aus hatten wir eine gigantische Aussicht über mehrere Ebenen hinweg. Alles ist sehr eindrucksvoll, was durch eine farbige Beleuchtung und Lichteffekte noch verstärkt wird. In der Höhle befindet sich auch ein Wasserfall, der durch sein lautes Getöse den akustischen Eindruck einer gewaltigen Menge Wasser erweckt. Die Lamprechtshöhle ist wirklich sehenswert, doch sollte man bei der Besichtigung gut zu Fuß sein, denn mit Gehhilfen oder gar Kinderwagen ist der Weg nicht zu bewältigen.

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung http://www.lamprechtshoehle.at/

 

Unser nächster Stopp an diesem Morgen war bei der Vorderkaserklamm mit dem Orchideenweg. Die Parkplätze zur Klamm liegen nur wenige Meter von der Lamprechtshöhle entfernt an derselben Straße. Vom Eingang der Klamm, also an der Kasse, bis zur eigentlichen Vorderkaserklamm sind jedoch noch einige Höhenmeter zu Fuß zu überwinden. Der Weg dorthin ist aber sehr schön angelegt und man kann sich, bei entsprechender Jahreszeit, wunderschöne Orchideen und dazu passende, kindgerecht gestaltete Infotafeln anschauen. Die Vorderkaserklamm ist am Ende der Eiszeit, also vor etwa 12.000 - 14.000 Jahren, entstanden. Die Wassermassen des abgeschmolzenen Gletschereises schliffen sich langsam immer tiefer in den Fels ein und ließen die imposante Klamm mit dem Ödenbach entstehen, der übrigens noch heute das Gestein bearbeitet, im Jahr ca. 6 mm. Inzwischen ist die Vorderkaserklamm etwa 400 m lang, 80 m tief, unten 80 cm eng und oben bis zu 6 m breit. Durch die Klamm führt ein Besucherweg mit insgesamt 51 Stegen, 35 Stiegen und 373 Stufen. Dieser Weg aus Holz muss fast jedes Jahr komplett erneuert werden, da die Ständerwerke ständig den Naturgewalten ausgesetzt sind und teilweise fortgeschwemmt werden.

Wir bekamen bei unserem Besuch den Tipp, dass man die Klamm auch bei Regenwetter gut besichtigen könne. Jetzt da wir dort waren, wissen wir was damit scherzhaft gemeint war: man wird sowieso nass, egal ob es regnet oder die Sonne scheint, die Gischt des tosenden Wassers erwischt einen immer und es tropft ständig von den Wänden… Also schön wasserfeste Kleidung anziehen! Aber der Besuch lohnt sich, die Wassermassen und engen Felsen sind sehr beeindruckend.

 

  Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung http://www.vorderkaserklamm.at

 

 

Nach diesen Erlebnissen machten wir uns nun auf nach Schladming, zu unserem eigentlichen Urlaubsziel. Unser Hotel „Planaihof“ befand sich dabei auf ca. 1800m Höhe und so hieß es erst einmal für uns, die vielen Serpentinen der Planai zu erklimmen.

Auf dem Weg dorthin fing es an zu regnen, was im Laufe des Abends immer heftiger wurde. Am nächsten Morgen dann die Überraschung: Beim Blick aus dem Fenster sahen wir eine, wenn auch dünne, aber doch geschlossene Schneedecke. Unser erster Gedanke war, Schnee im Juni? Sommerreifen?! Ob das denn die Serpentinen hinunter wohl gut geht? Nach dem Frühstück war zum Glück ein Großteil des Schnees auf der Straße schon wieder weggetaut. Nachdem wir dann das Auto geräumt hatten, genossen wir auf der Fahrt einfach nur den Blick auf die umliegenden, schneebedeckten Gipfel.

 

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