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Adler- und Wolfspark Kasselburg

Unser Ausgangspunkt des Urlaubes war eine private Ferienwohnung in der kleinen Ortsgemeinde Auw an der Kyll, im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Von dort aus hatten wir nur etwa 20-35min Fahrt bis zu den bekannteren Städten Bitburg, Trier oder an die luxemburgische Grenze, so dass alle für uns interessanten Ausflugsziele relativ schnell erreichbar waren.

 

Am TAG UNSERER ANREISE nutzten wir gleich die Gelegenheit, uns das ein oder andere sehenswerte Ziel auf unserer Reiseroute anzuschauen. So legten wir einen Zwischenstopp im Adler- und Wolfspark Kasselburg ein. Der 20ha große Park rund um die historische Burganlage in Pelm bei Gerolstein ist ein lohnendes Ausflugsziel für die ganze Familie. Der Park zeichnet sich durch große Wald- und Grünflächen und geräumigen, artgerechten Gehege der Tiere aus.

In den sehr gut erhaltenen, alten Gemäuern des Burghofs aus dem 12. Jahrhundert leben heute Adler, Falken, Uhus, Geier und Eulen in ihren perfekt integrierten Volieren. Eine Freiflugvorführung der Greifvögel auf der großen Flugwiese vor der Kasselburg gehört neben der Wolfsfütterung mit zu den besonderen Attraktionen des Parks.
Eine Wolfsschlucht in den Wäldern rund um die Kasselburg dient dem größten Wolfsrudel Westeuropas als Lebensraum. Darüber hinaus gewährt ein erhöhter, eingezäunter Erlebnisweg durch das Wolfsgehege den Besuchern aus unmittelbarer Nähe Einblicke in das Leben im Wolfsrudel. Im Park gibt es außerdem noch Schwarzwild, Ziegen, Gänse, Enten, Hühner  und ein Kleintierhaus. Falls man von den Tieren erst einmal genug hat, kann man stattdessen auch die wundervolle Aussicht von dem achtstöckigen Wohnturm der Burganlage mit dem markanten Doppelturm genießen. 

Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Teams der Adler und Wolfspark Kasselburg: Ludger Kluthausen und seiner Assistentin Julia.

 

Weiter ging unsere Fahrt zu den drei Dauner Maaren, eine der Attraktionen der Vulkaneifel. Ein Maar ist ein schüssel- oder trichterförmiger Vulkan, der in die vorvulkanische Landoberfläche eingesenkt ist und durch Gasexplosionen beim Zusammentreffen von Oberflächenwasser und heißem Magma entstand, in den meisten Fällen in einer einzigen Explosionsperiode. Man unterscheidet den wassergefüllten Maarsee vom Trockenmaar. Die Gruppe der Dauner Maare (das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt und das Schalkenmehrener Maar) sind vermutlich nacheinander und innerhalb eines geologisch kurzen Zeitintervalls entstanden. 

Das Schalkenmehrer Maar sahen wir nur einmal kurz beim Vorbeifahren, denn unser Ziel war der Dronketurm, ein 11m hoher Aussichtsturm zwischen dem Gemündener und dem Weinfelder Maar, der laut Beschreibung angeblich eine schöne Aussicht über alle drei Dauner Maare und die Vulkaneifel bieten sollte. Er wurde 1902 auf dem 560m hohen Mäuseberg zu Ehren des Gründers des Eifelvereins Adolf Dronke (1837 - 1898) erbaut.  

Diesen Turm überhaupt zu finden war aber gar nicht so einfach, denn er war nicht ausgeschildert (zumindest haben wir kein Schild entdeckt). Zum Glück hatten wir, von einer privaten Homepage eines Wandervereines, GPS-Koordinaten des Turmes und konnten uns mit Hilfe unseres Navigationsgerätes führen lassen.

Von einem kleinen Parkplatz am Gemündener Maar aus konnten wir ihn dann doch hoch oben über dem Maar in einer Waldschneise entdecken. Von diesem Parkplatz aus verläuft ein ziemlich steiler und anstrengender Wanderweg hinauf auf den Mäuseberg. Endlich oben angekommen, kann man entweder auf großen Hollywoodschaukeln Platz nehmen und eine weniger lohnenswerte Aussicht auf das Gemündener Maar genießen oder wie wir, der Beschreibung einer Touristenseite glauben schenkend, den Dronketurm ersteigen, um von dort aus - wie enttäuschend – auch nur den Blick auf das Gemündener Maar erhaschen zu können. Weit und breit war von dort oben aus kein weiteres Maar zu sehen, da ringsherum die Sicht von dicken Bäumen versperrt blieb. Also kletterten wir wieder hinab und versuchten unser Glück ein paar Meter weiter erneut, auf einer ebenfalls mit Sitzmöglichkeiten ausgestatteten Aussichtsplattform. Von hier aus konnten wir zumindest das Weinfelder Maar/Totenmaar sehen aber eben auch nur dieses. Von dem dritten, dem Schalkenmehrer Maar, war auch von diesem Aussichtspunkt aus nichts zu sehen. Also von wegen, alle drei Maare auf einem Blick! Wirklich sehr enttäuschend. Dafür hat sich der anstrengende Aufstieg wahrlich nicht gelohnt!

 

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Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de