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Insel Capri mit "Weißer Grotte"

An unserem Anreisetag lief seitens der Fluggesellschaft Air Berlin wohl alles schief, was nur schief laufen konnte. Eigentlich sollten wir um 12:05Uhr vom Flughafen Düsseldorf abheben, letztendlich geflogen sind wir mit einer Ersatzmaschine aus Italien gegen 21:10Uhr. Erst nach Mitternacht konnten wir dann in unserem Hotel im Urlaubsort Nola bei Neapel einchecken. Dementsprechend kurz war auch unsere erste Nacht, denn am nächsten Morgen startete der erste Ausflugstag,  mit dem Besuch der Insel Capri, bereits um sieben Uhr.  

 

Mit einem Bus wurden wir dazu vom Hotel zum Hafen von Neapel gebracht, wo uns ein Schnellboot in einer ca. 50min Überfahrt nach Capri brachte.

 

Capri ist eine italienische Felseninsel (Kalkstein) im Golf von Neapel. Die Insel liegt nur rund fünf Kilometer vom Festland entfernt und gehört zur Metropolitanstadt Neapel. Sie ist 10,4 km² groß und bekannt für die Höhlen am Meer. Der höchste Punkt der Insel ist mit 589 m über dem Meer der Berg „Monte Solaro“. Capri hat ein ausgeglichenes, mildes Klima. Die immergrüne Vegetation wird durch Terrassenkulturen mit Wein-, Öl- und Obstbäumen ergänzt. Haupterwerbszweig ist schon seit dem 19. Jahrhundert der ganzjährige Fremdenverkehr.

 

Zuerst durften wir die Insel von einem Ausflugsboot aus betrachten. Wir schipperten dabei einmal ostwärts komplett um die Insel herum und hielten zwischendurch immer mal wieder an interessanten Stellen wie z.B. den Faraglioni - Felsen und diversen Grotten wie der Korallengrotte, der Weißen Grotte und auch der Grünen Grotte  an. Die vierte und letzte Grotte war die berühmte Blaue Grotte, die aber wegen des starken Wellenganges an diesem Tag nicht zu besichtigen war. Außerdem sahen wir bereits vom Wasser aus die beiden Hauptorte Capri und Anacapri, den Leuchtturm sowie diverse Steilküsten mit Luxusvillen auf den Spitzen. Die Rundfahrt mit dem Boot war sehr interessant und lohnenswert und wie bekamen einen schönen ersten Eindruck von der Insel.

 

Wieder am Hafen von Capri angekommen wurden wir in Kleinbusse verladen und zum höher gelegenen Ort Anacapri auf die westliche Seite der Insel gebracht. Dort bekamen wir zuerst eine kurze Führung durch den Ort und durften uns anschließend auf eigene Faust umschauen. Ein Großteil unserer Reisegruppe wählte eine Sesselliftfahrt auf den Berg Monte Solaro, um von dort aus einen Rundumblick über die Insel zu genießen. Wir hingegen unternahmen einen Rundgang durch den Ortskern -  liefen über die Fußgängerzone an der Piazza Vittoria und besichtigten dort neben dem Casa Rossa, die Kirche „Chiesa di San Michele“, die für ihren Majolika-Mosaik-Fußboden berühmt ist. Die Bummelgasse mündet auf einer lauschigen Kirchenpiazza, die von gekachelten Sitzbänken geschmückt wird. Dort befindet sich die Chiesa di Santa Sofia. Anschließend gingen wir zurück zu unserem vereinbarten Treffpunkt, so dass der Minibus uns wieder hinunter zum ersten Ort Capri bringen konnte. Auf der Talfahrt entlang zahlreicher enger Serpentinensträßchen hatten wir noch einige spektakuläre Ausblicke über die Insel, den Hafen und das Meer.

 

In Capri angekommen bekamen wir ebenfalls eine kurze Führung durch den Ort, der sich an den Hängen im zentralen Ostteil der Insel Capri erstreckt. Die Häuser gliedern sich an den zentralen Platz, der Piazzetta Umberti I, von dem mit der Via Roma und der Via Camerella die Hauptgeschäftsstraßen ausgehen. Das Zentrum und der Süden des Ortes werden von großen Hotelanlagen geprägt. Zwei Straßen verbinden den Ort jeweils durch vielen Spitzkehren mit den beiden Häfen Marina Grande im Norden und Marina Piccola im Süden.

 

  Wir starteten mit dem geführten Rundgang an dieser berühmten Piazzetta Umberto I. Die Stirnseite der Piazzetta wird von den Seitenfassaden der Chiesa Santo Stefano und des Palazzo Cerio gebildet, dazwischen verlaufen die breiten Treppenstufen des erhöht liegenden Kirchenvorplatzes und gegenüber ziert die ockerfarbene Fassade des Municipio (Rathaus) den Platz. Mehr konnten wir zwischen den bunten Markisen, Sonnenschirmen und Menschenmassen nicht erkennen, abgesehen natürlich von dem fast alles überragenden Glockenturm mit seiner farbigen Kacheluhr. Unser Führer zeigte uns einen Weg durch enge Gassen hinunter zu den berühmten Giardini di Augusto – die ehemaligen Gärten des Kaisers Augustus. Ab dort hatten wir wieder Zeit zur freien Verfügung.

 

Wir starteten sofort in den Augustus Gärten, von wo aus wir spektakuläre Panoramablicke von zwei Aussichtsplattformen hatten. Zum einen sahen wir die Via Krupp, einen historischen Serpentinenpfad an der Südküste der Insel. Dieser steile Fußgänger-Weg überwindet mit Hilfe von acht engen Haarnadelkurven einen Höhenunterschied von etwa hundert Metern und verbindet die Augustus Gärten mit der Küste des Mittelmeeres. Zum anderen sahen wir noch einmal Teile der Steilküste, die Marina Piccolo und die Faraglioni – Felsen, dieses Mal aus der Vogelperspektive. Von einem anderen Aussichtspunkt aus, der sich bei der Piazzetta Umberto I befindet,  hatten wir noch einmal einen tollen Ausblick über Capri und den Hafen. Gegen späten Nachmittag wurden wir wieder mit einem Schiff nach Neapel gebracht, wo auch schon unser Bus auf uns wartete, um uns zurück zum Hotel zu bringen.

 

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