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Makarska - Landzunge Sveti Petar - Statue des Heiligen Petrus

Die Makarska Riviera ist ein Abschnitt an der kroatischen Adriaküste in der Region Dalmatien. Sie erstreckt sich auf etwa 60km von Brela im Norden nach Gradac im Süden. Dabei verläuft sie von Nordwesten nach Südosten und wird im Landesinnern jeweils vom Küstengebirge begrenzt. Namensgebender Hauptort ist die Stadt Makarska. In Sichtweite zur kroatischen Adriaküste befinden sich mehrere Inseln, die sogenannten „Dalmatinischen Inseln“  wie z.B. Brac, Hvar, Vis, Korcula, Mljet und Lastovo. Sie liegen an seit jeher strategisch wichtigen Schifffahrtsrouten von Venedig nach Konstantinopel und sind ihrerseits ebenfalls sehr begehrte Reiseziele.

 

Unser Hotel befand sich am Rande des Badeortes Baška Voda, der einen angenehmen, überschaubaren Ortskern besitzt. In den Sommermonaten ist Baška Voda ein quirlig-freundlicher Ort mit ca. 1600 Einwohnern, einem netten Hafen mit  Ausflugsbooten und unzähligen Restaurants, Eisdielen und Kiosken.

 

In der Nebensaison, so wie wir den Ort nun im Oktober kennen lernen durften, kann Baška Voda aber auch wie ausgestorben wirken. Fast alle Touristenattraktionen haben geschlossen, was schon einmal zu etwas Langeweile führen kann…

 

Doch zum Glück standen uns eine nette Reiseleiterin und ein ebenso freundlicher Busfahrer zur Verfügung, die uns  zu diversen sehenswerten Orten im näheren aber auch schon etwas weiteren Umkreis brachten.   

 

So erkundeten wir den namensgebenden Hauptort der Region, die Stadt Makarska. Makarska liegt etwa in der Mitte der Makarska Riviera gut geschützt durch das Gebirge des Biokovo im Hinterland. Die laut unserer Reiseleiterin ungefähr 16 000 Einwohner umfassende Stadt (in den Sommermonaten können es mit den Touristen zusammen durchaus bis zu 60 000 Menschen sein) breitet sich um das Halbrund einer Hafenbucht aus, gesäumt von den Halbinseln Osejava und Sveti Petar und umgeben von palmenbepflanzten Uferpromenaden. Im Hafen befanden sich bei unserem Besuch mehrere Fischkutter, die entladen wurden, einige kleinere Boote und eine Autofähre.

 

Am Ufer sahen wir die Barockkirche des St. Philipp Neri und das Gebäude des ehemaligen Oratorianer Klosters, das seine ursprüngliche Erscheinungsform bewahrt hat. Am westlichen Ende der Uferstraße beginnt eine Küstenpromenade, auf der man die Landzunge Sveti Petar umgehen kann (Leuchtturm, Grundmauern der Peterskirche aus dem 15. Jh. sowie die 1993 erneuerte Peterskirche). Auch wir erkundeten diese Landzunge und fanden dort die Statue des Heiligen Petrus und eine schön angelegte Parkanlage mit einer Turmruine.

 

Östlich des Piers erstreckt sich die Uferstraße Marineta mit einer bis zum bewaldeten Osejava-Kap reichenden Allee. Unweit davon liegt das Franziskanerkloster mit Kreuzgang aus dem Jahr 1400 (1540 erneuert, in heutiger Form seit 1614). In der alten einschiffigen Klosterkirche mit barockem Glockenturm aus dem Jahr 1715 ist heute eine Gemäldegalerie untergebracht. Im Kreuzgang des Klosters kann man ein Muschelmuseum besichtigen.

 

Vom Pier führen Stufen zum Kačić-Platz (Kačićev trg) im historischen Stadtkern, wo ein Denkmal an den Dichter Andrija Kačić Miošić erinnert; auf der nördlichen Seite des Platzes steht die barocke Pfarrkirche St. Marko (erbaut 1700–1776), die bis 1828 auch die Episkopalkirche war. In ihrem Inneren sind der silberbeschlagene Altar der Rosenkranzmadonna (aus dem Jahr 1818) und der Hauptaltar mit einem riesigen Mosaikbild (eine venezianische Arbeit aus dem 18. Jh.) zu bewundern. Vor der südlichen Gebäudeseite befindet sich ein barocker Brunnen aus dem Jahr 1775.

 

 

Makarska ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ins Biokovo-Gebirge mit seiner höchsten Erhebung, dem 1762m hohen Sv. Jure. Wem das Laufen zu anstrengend ist, der kann auch mit dem Auto die Panoramastraße über die Ortschaft Tučepi zum Sv. Jure hochfahren, man sollte aber laut unserer Reiseleiterin sehr mutig sein, da die Fahrbahn sehr eng und reich an Serpentinen ist….

 

Auch wir machten einen kurzen Ausflug ins Gebirge und besuchten dort eine Bauernfamilie, die uns zu einem leckeren Mittagessen einlud. Dieses  bestand aus hausgemachtem Schinken, frischgebackenem Brot, leckerem Käse und köstlichem Wein. Darüber hinaus durften wir noch diverse familienerzeugte Schnäpse und Liköre verkosten… Hollala, die hatten es wirklich in sich …

 

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