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Feenkamine im Paşabağı Tal

Die Anreise in die Türkei erfolgte mit einem Flug nach Antalya in der Türkischen Riviera, wo wir den ersten Tag bei etwa 30°C in einem Hotel bei Belek, einem fast ausschließlich vom Tourismus lebenden Ort in der Provinz Antalya, verbrachten.

 

 

Am nächsten Morgen wurden wir von unserem Reiseleiter und dem uns für die ganze Woche  zur Verfügung gestellten Reisebus abgeholt. Wir fuhren über das Taurusgebirge Richtung der Provinz Konya, wo wir das Grabmal von Mevlana in Konya besichtigten. Das Mausoleum gilt als Wahrzeichen der Stadt und beinhaltet die 65 Särge des Begründers des Mevlevi-Ordens, Mevlana Dschalal ad-Din Rumi und seiner Verwandten und nachgefolgten Klostervorsteher. Heute ist das Areal ein Museum und Wallfahrtsort frommer Muslime (Textquelle Wikipedia). Die Weiterfahrt führte uns über das Hochplateau von Konya, dann weiter über einen kleinen Teil der berühmten aber leider auf dieser Strecke nicht sehr sehenswerten (da öden und langweiligen) Seidenstraße in das eindrucksvolle Kappadokien, wo wir für die nächsten Tage ein Hotel in der Töpferstadt Avanos, ca. 550 km von Antalya entfernt, bezogen.

 

Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst heutzutage mehrere Provinzen in einer Gegend ehemals intensiver vulkanischer Tätigkeit. Einer der bekanntesten Orte dort ist Göreme mit seiner aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenarchitektur. Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens, der dort befindliche einzigartige Komplex aus Felsformationen wurde von der Unesco 1985 zum Weltkulturerbe ernannt. Eine weitere Besonderheit ist eine Vielzahl an unterirdischen Städten (Textquelle Wikipedia). Das Klima kann schon wüstenähnlich genannt werden. Brüllend heiße Sommer wechseln sich ab mit klirrend kalten Wintern. Grund dafür ist die Höhenlage Kappadokiens von ca. 1000 m ü.N., aber auch das an sich sehr trockene Kontinental-Klima Zentralanatoliens. Wir hatten bei unserem Aufenthalt Morgen-Temperaturen um die 8°C und leider auch den so selten in diesem Gebiet (es gehört zu den trockensten Regionen der Türkei) fallenden Regen bzw. auf den höheren Bergen sogar fallenden Schnee.

 

Am ersten Tag in Kappadokien starteten wir bei strahlendem Sonnenschein und besuchten die unterirdische Stadt Özkonak in der Provinz Nevşehir. Das Dorf liegt im Landkreis Avanos rund 15 km nordwestlich der Kreisstadt. Man vermutet, dass Özkonak die größte unterirdische Stadt in Kappadokien ist und in ihrer Blütezeit mehrere tausend Einwohner gehabt hat. Entdeckt wurde das künstliche Höhlensystem von dem Muezzin des Dorfes, der bei den Arbeiten auf seinem Acker zufällig auf einen Zugang zur Stadtanlage stieß; erst 1972 wurde sie dann systematisch freigelegt. Gefunden hat man in den zahlreichen Räumen und Gängen Weinkeller und Gefäße, eine Küche und etliche Kindergräber (Textquelle: Wikipedia). Von den vermuteten 19 (!) Stockwerken, die einst mit bis zu 500kg schweren Rollsteinen geschlossen werden konnten, sind momentan erst fünf zugänglich. Die Gänge sind trotz Elektrifizierung ziemlich dunkel (Textquelle: Michael Müller Verlag – Türkei; Bussmann und Tröger; 3. Auflage 2009).

 

Als nächstes besichtigten wir das berühmte Paşabağı Tal. Dort finden sich einige der am häufigsten fotografierten Feenkamine (Tuffsteinmotive) Kappadokiens. Unter anderem die sogenannten Drillinge (Tuffsteine, die sich in drei Spitzen teilen) oder die örtliche Station der Jandarma, die ihren Sitz ebenfalls im Tuffstein hat (Textquelle: Wikipedia). Einige der Tuffsteine wurden schon vor Jahrhunderten ausgehöhlt und fanden Verwendung als Mönchszellen, Kapellen, Grabkammern oder mehrstöckigen Wohnungen (Textquelle: Michael Müller Verlag – Türkei; Bussmann und Tröger; 3. Auflage 2009).

 

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