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Blick vom Gipfel des Teide

Im Juni 2013 waren wir für zwei Wochen auf der Kanarischen Insel Teneriffa im Urlaub und unternahmen dabei mehrere Ausflüge in alle Himmelsrichtungen dieser spanischen Vulkaninsel. Mit dem Flugzeug reisten wir in ca. 4 ½ Std. von Hannover aus zum Flughafen Teneriffa Süd (span. Aeropuerto de Tenerife Sur Reina Sofía). Der Flughafen liegt, wie der Name schon sagt, im Süden der Insel in den Gemeinden San Miguel de Abona und Granadilla de Abona.

 

Kurz nach der Landung nahmen wir unser, zuvor von Deutschland aus gemietetes, Auto in Empfang und fuhren entlang der zwei größten Autobahnen der Insel, der Südautobahn (TF-1) und der Nordautobahn (TF-5) zu unserem eigentlichen Urlaubsort Puerto de la Cruz in den Norden der Insel.

 

Am nächsten Morgen starteten wir gleich mit einer in unserem Reisepaket inkludierten, geführten Wanderung auf den Gipfel, den Pico del Teide. Der Teide ist mit 3718m die höchste Erhebung auf der Kanarischen Insel Teneriffa und der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet. Er ist der dritthöchste Inselvulkan der Erde, ein Schichtvulkan, und gehört zum Gemeindegebiet von La Orotava. Seine Hänge sind kaum bewachsen. Er erhebt sich aus einer riesigen Caldera (einer kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs) mit 17km Durchmesser namens „Las Cañadas“.

 

Im Jahre 1954 wurden der Teide und die ihn umschließende Caldera als Nationalpark ausgewiesen. 2007 wurde das Gebiet des Parks von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen (Quelle: Wikipedia).

 

Man kann den Teide über einen gut beschilderten Weg besteigen oder bis zu einem Plateau, einige Meter unterhalb des Gipfels, mit einer Seilbahn befahren. Dort, auf 3260 m Höhe befindet sich eine Schutzhütte der Gemeindeverwaltung.

 

Für die Besteigung des Gipfels, ab dieser Bergstation,  ist eine Genehmigung erforderlich, die man im Internet oder im Büro der Nationalparkverwaltung in Santa Cruz de Tenerife erhält. Die Erlaubnis mit einem Zeitfenster von zwei Stunden wird kostenlos erteilt, falls die Bedingungen auf dem Gipfel eine Besteigung erlauben und das Kontingent für den entsprechenden Zeitraum noch nicht erschöpft ist. Eine frühzeitige Reservierung ist ratsam.

 

Da wir über unsere Wanderleitung diese Genehmigung eingeholt hatten, durften wir nun bis ganz auf den Gipfel hinaufsteigen. Der Weg bis zum Krater ist ebenfalls sehr gut gekennzeichnet und recht leicht zu begehen, wobei die eigentliche Anstrengung alleine durch die dünne Luft in dieser Höhenlage verursacht wird. Im letzten Stück der Strecke befinden sich am Wegesrand kleine Öffnungen im Gestein, aus denen heißer Wasserdampf und Schwefel austreten (sogenannte Fumarolen). Der Krater hat einen Durchmesser von ca. 80m und eine Tiefe von ca. 30m. In dieser Höhe genossen wir nach dem doch recht anstrengenden Aufstieg einen fantastischen Rundumblick auf die Insel und auch auf den restlichen kanarischen Archipel.

 

Verbunden mit der Gipfelwanderung unternahmen wir mit der Reisegruppe noch eine kurze Rundfahrt durch den Nationalpark, bei der wir mehrere Stopps an interessanten Aussichtspunkten einlegten. Da wir jedoch noch einmal auf eigene Faust den Nationalpark besucht haben, werden wir später darüber berichten.

 

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