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Vogelpark und Waldlehrpfad Hambrücken

Am 27. Mai 2012 waren wir in Hambrücken, einer Gemeinde im Landkreis Karlsruhe unterwegs. Dort befindet sich ein Naherholungsgebiet mit einem Vogelpark und einem Waldlehrpfad mit angrenzendem  Kinderspielplatz, einer Minigolfanlage und einer Gaststätte. Die Versorgung und Instandhaltung der Anlage wird vom Vogelverein Hambrücken e.V. durchgeführt, der dabei von der Gemeinde Hambrücken  unterstützt wird. Der Eintritt ist kostenfrei, lediglich um eine Spende wird am Eingang zum Vogelpark gebeten.

 

Der Vogelpark beinhaltet mehrere Volieren, in denen ca. 50 Vogelarten aus aller Welt ein Zuhause gefunden haben.  Wir sahen Pfaue, Fasane, Gänse, Schopfwachteln, Tauben und daneben auch Volieren mit Agaporniden, Finken, Wellensittichen, Kanarienvögeln, Loris  und Nymphensittichen. Aber auch mehrere größere Papageienarten wie z.B. Edelpapageien und Alexandersittiche waren vorhanden. Leider waren die meisten Volieren mit doppeltem Maschendrahtzaun gesichert, dies war für uns Besucher eher hinderlich, denn wir konnten die Vögel so nur sehr schlecht beobachten und fotografieren. Wir vermuten jedoch, dass dieses dem Schutz vor Fressfeinden aus dem umgebenden Wald dient, da der Park keine Umzäunung besitzt.

 

Zum Tierpark gehört auch ein Teich, auf dem jede Menge Enten und Schwäne schwammen und im Streichelzoo freuten sich mehrere afrikanische Zwergziegen, Schafe, Kaninchen und auch ein Pony auf Kinderbesuch. Außerdem gab es noch ein Großgehege mit äußerst anhänglichen Damhirschen. Das lag wohl daran, dass diese zusammen mit den Ziegen häufig von Besuchern gefüttert werden. Schön fanden wir, dass für diesen Zweck extra Futtertüten für 1€ zum Kauf angeboten wurden.  So ist zumindest die Chance größer, dass den Tieren nicht wahllos alles Mögliche zum Fressen angeboten wird, sondern doch lieber das artgerechtere Futter.

 

Vom Vogelpark aus gelangten wir direkt auf den 2,5 km langen Waldlehrpfad, der auch an einem Lehrteich mit vielen Seerosen, Fröschen, Fischen und Libellen vorbei führt. Auf dem Rundweg sahen wir immer mal wieder Infotafeln, die teilweise sehr alt, eingewachsen und auch heruntergefallen waren. Darunter befanden sich aber auch schon einige anscheinend erneuerte Hinweistafeln rund um den Wald, die Pflanzen und auch den Tieren.

 

Auf unserem Spaziergang begegneten wir mehreren Waldbewohnern, unter anderem jede Menge Vögeln wie z.B. Spechte, Finken und Stieglitze wobei das bei weitem nicht alle Vogelarten waren, es gab noch etliche weitere Vogelstimmen zu hören. Hin und wieder  flog uns auch ein dicker Käfer um den Kopf. Dabei hörten wir zuerst nur ein propellerartiges Brummen  und ein lautes nagendes bzw. knackendes Geräusch bis wir auf einer Eiche massig an Maikäfern fanden, welche gerade genüsslich am Fressen waren. Seinem Namen entsprechend kriecht der Maikäfer nach der Metamorphose, d.h. nach der Umwandlung aus der Larvenform (=Engerling) zum Adultstadium (=fertiger Käfer) in den Monaten April und Mai aus dem Erdboden, fliegt dann hauptsächlich im Mai und Juni umher und ernährt sich überwiegend von den Blättern der Laubbäumen. Etliche der Käfer lagen auch schon tot auf dem Boden verstreut, denn das Männchen stirbt bereits nach kurzer Lebensdauer nach der Begattung und das Weibchen nach der Eiablage. So haben Maikäfer eine typische Zykluszeit von drei bis fünf, meist vier Jahren und werden etwa zwei bis drei Zentimeter lang.

 

Auch wenn diese Anlage nicht  ganz den modernen Standards entspricht, ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung des Vogelschutz- und Zuchtverein Hambrücken 1956 e.V.

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Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de